Verzugszinsen und Verzugspauschale bei Geschäften mit Unternehmern

Kunden, die nicht pünktlich zahlen, sind ein „beliebtes“ Ärgernis für jeden Unternehmer.

Befindet sich ein Kunde mit einer Zahlung in Verzug, muss er u.a. Verzugszinsen zahlen.

Die entsprechende gesetzliche Regelung findet sich in § 288 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch).

Seit 29.07.2014 gilt hier ein neuer Verzugszinssatz für Geschäfte zwischen Unternehmern:

Statt bisher 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz dürfen jetzt 9 Prozentpunkte gefordert werden.

Da der Basiszinssatz derzeit negativ ist, ergibt dies zur Zeit einen Verzugszinssatz von 8,17 %.

Kommt ein Kunde, der kein Verbraucher ist, mit einer Geldzahlung in Verzug, muss er gemäß § 288 Abs. 5 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) seit 29.07.2014 neben Verzugszinsen und weiteren Verzugsschäden zusätzlich eine Verzugspauschale von 40,00 € zahlen.

Ich finde, eine gute Nachricht für Gläubiger, die oft einen erheblichen Aufwand haben, um ihr Geld einzutreiben…

PS: Für Zinsberechnungen gibt es übrigens hier einen leicht zu bedienenden Zinsrechner!

Ratgeber Scheidung 1: Vor der Trennung

Als Fachanwältin für Familienrecht begleite ich Menschen, die durch Trennung und Scheidung gehen. Oft werden – meist weit vor dem ersten Anwaltsbesuch – vermeidbare Fehler gemacht. In einer losen Artikelserie erkläre ich Ihnen, worauf es aus anwaltlicher Sicht ankommt.

Wenn in Ihnen bereits seit einiger Zeit der Gedanke reift, dass Sie mit Ihrer Ehe nicht mehr glücklich sind und Sie ein neues Leben beginnen wollen, sind folgende Dinge wichtig:

Handeln Sie nicht überstürzt.

Jemand, der sich trennen will, tut dies meist aus emotionalen Gründen: Man ist sich fremd geworden, hat sich auseinandergelebt, man wird nicht verstanden, die Liebe ist weg.

Da man die Ehe nicht leichtfertig eingegangen ist, hängt man zunächst an ihr, fühlt sich aber immer unglücklicher und unglücklicher. Es kommt zu Streits mit dem Partner, man versöhnt sich, streitet wieder, es wird schlimmer…

Irgendwann ist der Moment erreicht, in dem man sich sagt: „Ich kann nicht mehr und ich will auch gar nicht mehr.“

Wenn Sie an diesem Punkt angekommen sind, wollen Sie einen klaren Schnitt. Dennoch ist es wichtig, dass Sie genau jetzt die Weichen richtig stellen.

Überlegen Sie bitte vor der Trennung genau, wie Sie künftig leben wollen.

Zu diesen Überlegungen gehört, dass Sie sich über Ihre finanzielle Situation Klarheit verschaffen.

Sehen Sie sich all Ihre gemeinsamen Einkünfte, Sparkonten, Bausparverträge und Ähnliches an, um zu prüfen, welches Geld vorhanden ist.

Auch wenn Sie in der Ehe nicht derjenige gewesen sind, der sich um diese Dinge gekümmert hat: Nun müssen Sie sich damit auseinandersetzen.

Es ist auch wichtig, zu wissen, welche Verbindlichkeiten bestehen. Laufen Kredite? Müssen monatliche Raten bezahlt werden? Wie hoch sind die Versicherungsbeiträge?

Erstellen Sie von allen wesentlichen Dokumenten Kopien!

Die Notwendigkeit, alle Unterlagen griffbereit zu haben, kann nicht genug unterstrichen werden. Egal was Sie tun, ziehen Sie auf gar keinen Fall aus der gemeinsamen Ehewohnung aus, ohne Kopien von allen Dokumenten zu haben.

Nehmen Sie auf jeden Fall auch alle Ihre persönlichen Gegenstände mit.

 

Relaunch

Viele Nerven hat sie gekostet, lange haben wir an ihr gebastelt, aber jetzt ist sie „fertig“. Meine neue Kanzlei-Homepage!

Als großer Internetfan freue ich mich über die vielen neuen Funktionen, insbesondere darüber, dass die Seite responsive ist und damit hoffentlich auf allen Endgeräten – auch Tablets und Smartphones – optimiert dargestellt wird:

 

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Wer mich persönlich kennt, weiß, dass mir ein Hang zum Perfektionismus eigen ist.

Daher wurde auch dieses Mal eifrig gefeilt, optimiert, ein Button nach rechts verschoben, ach nee, doch lieber weiter hoch… man kann es sich vorstellen.

Bei der Erstellung haben mich viele tolle, sehr begabte und geduldige Menschen unterstützt.

Ich möchte mich besonders bedanken bei:

  • Heiko Jung, der das Webdesign erstellt hat,
  • Detlef Krause, der viele Texte und das Bildkonzept geliefert hat,
  • Petra Fragner, die die englischen Texte verfasst hat,
  • Jürgen Möller, der die Bilder von mir fotografiert hat.

Mein Dank geht auch an meinen Mann, Priv.-Doz. Dr. Patrick Müller-Best, der mich in all meinen Unternehmungen unterstützt, an meine Mitarbeiterin Bianca Meir-Morgenstern, ohne die mein Büro nicht so reibungslos läuft, und an meine Betatester, die sich durch die neuen Seiten geklickt und gelesen haben und mir viel wertvolles Feedback gegeben haben.

Ich freue mich darauf, in meinem neuen Blog über meine Arbeit und über Dinge zu schreiben, die ich wissenswert finde.

Falls Sie spezielle Themen interessieren, schreiben Sie mir doch! Ich freue mich auf Ihre Anregungen.

Freundliche Grüße, Britta Best