Dankbarkeit

Vor einigen Wochen hat sich für mich eine ambulante Operation in einen zweistündigen Eingriff mit anschließendem Krankenhausaufenthalt ausgeweitet. Keine Sorge, alles gut.

Obwohl es ordentlich zwickte und zwackte und ich länger nicht arbeiten konnte, bin ich eigentlich nur von einem Gefühl erfüllt:

Dankbarkeit.

Für meine Familie und Freunde, die mir beistehen.

Dafür, dass ich in einem Land lebe, in dem ein solcher Eingriff auf dem neuesten Stand der Technik, unter Vollnarkose und hygienischen Zuständen durchgeführt werden kann.

Und dass er von meiner Krankenkasse bezahlt wird.

Dafür, dass mir die operierende Ärztin im Vorgespräch zugehört hat und mit ihrer Gründlichkeit das Problem, das mir die Beschwerden bereitet hat, (hoffentlich) entfernen konnte.

Als erwachsener, gut ausgebildeter Westeuropäer bin ich selten einer Situation hilflos ausgeliefert. Aber: Nach einer Vollnarkose sind Sie nicht wirklich in Ihrem üblichen Zustand.

Deshalb bin ich dankbar, dass ich nach der OP von freundlichen, zugewandten und herzlichen Krankenschwestern betreut worden bin, die mich die Dinge in meinem Tempo machen ließen.

Und ich bin – ziemlich sehr sogar – dankbar dafür, dass ich Zugang zu wirksamen Schmerzmitteln hatte und habe.

Wie es ist, wenn man den nicht hat, können Sie sich hier ansehen:

 

 

Ihnen alles Gute.

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